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Mai 30, 2007

komisch, wenn man rückwärts fliegt

Ich dacht immer, rückwärts fliegen können im besten Fall Hubschrauber, Libellen oder Vögel, die im Zirkus gearbeitet haben....
Ich bin auch schon mal im Zirkus gewesen und hab ganz genau aufgepasst, wie´s gemacht wird.

Hier kurz wie´s geht:Sat_2
1. starten
2. fliegen (über Wasser; tut nicht so aua wenns nicht rückwärts, sondern abwärts geht)
3. am Außengurt wegstützen
4. Innenbremse 1x wickeln
5. Ansatz Steilspirale
6. Innenbremse weiter durchziehen (soweit bis Hose fast voll...)
7. Juhuuu dann fliegt der Schirm vorwärts und du rückwärts hinterher.

klingt blöd, ist aber so... und alle die es nicht glauben, haben im Zirkus noch nie richtig aufgepasst.

 

Da scheinheilige Andi

PS: hier die Beschreibung von den Profis

Mai 17, 2007

Für wen oder was man lernt...

Das Lernen auf Prüfungen, Schulaufgaben, Exen (Wahnsinn ist das schon lange her!) war noch nie wirklich mein Ding. Ich konnte mich selbst nie als Streber bezeichnen, der sich nach dem Unterricht daheim sofort hinsetzt und das eben erlernte nochmals in stundenlanger Lernarbeit vertieft. Nein, das war ich wirklich nicht. Bei mir lief es eigentlich schon immer nach dem Panik-Prinzip ab: "Mist, nur noch wenige Tage... jetzt heißt es aber was tun!"
In wenigen Tagen steht die letzte Prüfung zum Technischen Fachwirt bei mir an - Industrielles Rechnungswesen und Controlling - und auch diesmal ging ich nach dem mehr oder weniger bewährten Panik-Prinzip an die Sache ran.
Doch während ich zwischendurch völlig entnervt und mit rauchendem Kopf die Bücher zugeschlagen habe, kurz davor war den Block in die Ecke zu schmeißen stellte sich mir die alles entscheidende Frage: "Für wen mache ich das eigentlich alles?" Also zurücklehnen und überlegen! Da viel mir ein Satz aus meiner früheren Schulzeit, z. B. Realschulzeit ein, da hieß es immer von Verwandtschaft, Eltern und Bekannten: "Du lernst nicht für uns sondern für Deine Zukunft und Dein Leben!" Soso, für mein Leben... mittlerweile bin ich doch schon 12 Jahre aus der Schule raus, aber in einer Situation in der es um alles ging - hop oder top, jetzt oder nie, da Gschwinda is da Gsünda - die Berechnung eines Logarithmus half mir da noch nie weiter. Also, für wen lernt man denn dann? Wann brauche ich wirklich die Berechnung des Stückdeckungsbeitrages, das Verwurschteln der im Fuhrpark anfallenden Kosten auf andere Kostenstellen?
Genau... dann kam mir die logischste aller Antworten: In manchen Fällen lernt man nicht für sein Leben, für seine Eltern oder Lehrer... NEIN, man lernt nur für die Prüfung, die alles entscheidenden 90 min. in denen man alles gibt, das ganze mühsam eingetrichterte Wissen abruft um es ab der 91. Minute, wenn alles vorbei ist, schnell wieder zu vergessen!

Falls ihr auch vor Prüfungen steht, toi,toi, toi und viel Glück!
Euer scheinheiliger Prüfling
Christian